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Benzin, 14.09.2014

Mit dem Wetter hatten die Veranstalter des Jedermann Mecklenburg Giro 2014 nicht viel Glück. Während sich im größten Teil von Deutschland die Sonne durchsetzte, regnete es in Mecklenburg. Die Aktiven waren dadurch aber nicht weniger motiviert und sorgten für spannende Rennen. Nach dem erfolgreichen Vorjahresdebüt startete der Giro am 14. September eine Neuauflage im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte. Mit 164 km bot erden längsten Rennkurs der German Cycling Cup Serie an. Die zu fahrende Strecke vermittelte echte Klassiker-Atmosphäre. Sie war überwiegend flach und anspruchsvoll in ihrem Verlauf. Ein hohes Temporennen durch idyllische Endmoränenlandschaft, durch kleine Orte die auch mal mit kurzen Kopfsteinfplasterpassagen überraschten und einen Hauch von Paris-Roubaix aufkommen ließen.

 
Für den SV „Werra 07“ Hildburghausen war Thomas Schmalz am Start. Bis km 118 konnte er sich im Spitzenfeld behaupten, musste jedoch aufgrund eines Platten am Hinterrad einen Zwangsstopp einlegen. Schnell den Reifen runter von der Felge, den defekten Schlauch rausgemacht, den neuen Schlauch eingelegt, den Reifen wieder drauf und nach knapp 4 Minuten ging die Fahrt weiter. Vorerst alleine, dann in einer Gruppe bis hin zum „sehnsüchtig“ erwarteten Zieleinlauf. „Mit 4h:15min:30sec. und einem 62. Platz in der Gesamtwertung (18. Platz in meiner Altersklasse) kann ich unter den gegebenen Umständen zufrieden sein“, so Schmalz nach der Bekanntgabe der Ergebnisse.

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