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Hildburghausen, 06.05.2016

Würselen übergibt Spende an Radsportler

Den Mitgliedern und den Freunden der Freundschaftsgesellschaft Würselen-Hildburghausen wurde erneut ein großer Empfang in unserer Kreisstadt Hildburghausen geboten. Seit nunmehr fünfundzwanzig Jahren besteht die Partnerschaft der Städte Würselen und Hildburghausen. Die 1994 in beiden Städten gegründeten Freundschaftsgesellschaften (kurz „FSG“ genannt) haben sich zum Ziel gesetzt, eine Partnerschaft mit gegenseitigem Nutzen aufzubauen. Nicht nur die gesellschaftlichen und politischen Themen sind Grundlage der Arbeit, auch das Begegnen im privaten Kreis sowie das knüpfen und pflegen von Freundschaften ist das Ziel der bislang sehr fruchtbaren Zusammenarbeit. Der Austausch von Erfahrungen, die Aufnahme von Verbindungen zu anderen Vereinen ist ebenso ein wichtiger Bestandteil, der durch das Wirken beider Freundschaftsgesellschaften gefördert wird. Auch die Radsportler des SV „Werra 07“ Hildburghausen sind seit neun Jahren Mitglied in der Freundschaftsgesellschaft Hildburghausen-Würselen. Mit dem Empfang in der Gaststätte „Erdbeere“, einer Begrüßung durch die Vereinsvorsitzende der „FSG“ Hildburghausen Elke Bischhaus nahm das Freundschaftstreffen seinen Lauf.

Mit Kaffee und Kuchen verköstigt machten sich alle Mitglieder und Freunde der „FSG“ auf zu einem sonnigen Spaziergang in Hildburghausen. Anschließend wurde, wie gewohnt, deftig zu Abend gegessen. Hausgemachte Klöße, leckere Rouladen, knusprige Entenbrust und Rotkraut als Beilage gab es zur Auswahl. Nach diesem Gaumenschmaus kam der offizielle Teil des Abends. In den Redebeiträgen von Bürgermeister Holger Obst, den Vereinsvorsitzenden beider Freundschaftsgesellschaften Hans Maassen (Würselen) und Elke Bischhaus (Hildburghausen) wurde das bislang Erreichte herausgestellt und die anstehenden Herausforderungen für die kommenden Jahre sichtbar gemacht. 
Nach diesem zum Nachdenken anregenden Teil kam es zum überraschendsten Moment des Abends. Der ebenfalls anwesende Vereinsvorsitzende des hiesigen Radsportvereins SV „Werra 07“ Hildburghausen Thomas Schmalz wurde nach vorne gebeten. In einer lobenden und mit Anerkennung geschmückten Rede der Geschäftsführerin Josefine Lohmann der „FSG“ Würselen wurde das Engagement und die Leistungen der Radsportler in Bezug auf die Zusammenarbeit der beiden Freundschaftsgesellschaften herausgestellt. Diese Arbeit und das künftige Einbringen in das gemeinsame Wirken beider Freundschaftsgesellschaften ist zudem mit einer Spende von 500,- Euro gewürdigt worden. Sprichwörtlich sprachlos sahen alle Gäste den sonst nicht auf den Mund gefallenen Radsportler Thomas Schmalz in der Runde stehen. Doch wer Schmalz kennt weiß, dass er auch in solchen Situationen die passenden Worte findet. So sprach er ein herzliches Dankeschön, persönliche Grußworte, Anerkennung an die Leistungen beider Gesellschaften und die Chance einer solchen Vereinssymbiose ausführlich an. Den Applaus aller Anwesenden nahm er als Motivation mit seinem Verein weiterhin das hohe Engagement beizubehalten. „Wir als Radsportler des SV „Werra 07“ und Mitglied der Freundschaftsgesellschaft Hildburghausen-Würselen werden diesen Tag nicht vergessen und die geknüpften Kontakte weiter ausbauen“, so Thomas Schmalz in seinem Schlusssatz. 
Bereits heute blicken beide Freundschaftsgesellschaften auf den 04. und 05. Juni, den stattfindenden Jungenspielen in Würselen (der dortigen Kirmes) entgegen. tsc

Bild: Freundschaftsgesellschaft Hildburghausen-Würselen
Bilduntertitel: Abschlussfoto nach der Spendenübergabe an die Radpsortler
v.l.n.r: Holger Obst (Bürgermeister), Elke Bischhaus (Vereinsvorsitzende FSG Hildburghausen-Würselen), Josefine Lohmann (Geschäftsführerin FSG Würselen-Hildburghausen), Thomas Schmalz (Vereinsvorsitzender Radsport), Hans Maassen (1. Vorsitzender FSG Würselen-Hildburghausen).

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